Lebenszeichen aus Iowa

 

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So, nach längerer Pause kommt jetzt der Eintrag für vorletztes Wochenende. Seitdem war ich leider kaum mal für etwas länger in Ruhe zu Hause, da musste der Eintrag was warten..

Vorletztes Wochenende hatte ich die Gelegenheit mit Andi, dem Österreicher, Rose, seiner Freundin und ihrem Vater nach Wisconsin zu fahren. Auf diese Zusammenstellung war ich eigentlich nicht eingestellt, habs erst erfahren als wir losfahren wollten. Im Endeffekt wars aber ein super Wochenende, auch wenn ich es am Anfang noch komisch fand. Wir haben in einem super Hotel übernachtet mit einer kleinen Pool-Landschaft im Unterwasser-Style.

Am Samstag waren wir dann Spazieren. Andi und ich wollten eigentlich soo gerne wandern gehen, aber da versteht wohl jeder was anderes drunter.. Jedenfalls hatten wir das große Glück uns zu verlaufen, so dass es wenigstens ein sehr abenteuerlicher Spaziergang war. Wie Rose so gut zusammengefasst hat: Zuerst sind wir einem Weg gefolgt, haben den Weg verloren, dann sind wir einen Pfad gefolgt, haben den Pfad verloren, sind einem Zaun gefolgt, haben den Zaun verloren.... So sind wir dann etwas querfeldein durch den Wald geirrt, bis wir endlich, naß bis auf die Haut, wieder ein Feld entdeckt haben und feststellen mussten, dass wir fast da aus den Wald kamen, wo wir vorher unsere "Abkürzung" begonnen hatten. Manchmal sollte man sich doch lieber auf den eigenen Orientierungssinn verlassen - in dem Fall aber nicht, sonst wärs nur ein träger Spaziergang von einer halben Stunde geworden!

Hier seht ihr die riesigsten Champignons die ich jeh gesehen habe! In Amerika fällt wohl irgendwie alles etwas größer aus, von Insekten, zu Pflanzen und Gebäuden und Essen.......

 

Samstag und Sonntag Abend waren wir in einem superschönen Open-Air-Theater, was mitten im Wald liegt und wie ein antikes Amphitheater in den Hang gebaut ist. So hatte ich noch was mehr Kultur mit Shakespeare!

 

Sonntag morgen ging es zu einem kleinen Haus irgendwo in der Pampas, was ein wares Schmuckstück war! Es lebt keiner darin, aber 2 alte Damen, die immer nach Asien reisen haben es vollgestellt mit allen möglichen Schmuckstücken, Möbeln, Gebrauchsgegenständen und Kleidern, die sie von ihren Reisen mitgebracht haben. Es ist wie ein kleines Museum (4 Stockwerke voll), nur dass man alles kaufen kann.

Danach gings nach Madison, der Hauptstadt von Wisconsin. Diese Stadt hat zwar noch immer Kleinstadtcharakter, hat aber mein Bild von Amerika total relativiert! Kein Wunder, wo es die erste Stadt ist, die ich nach Iowa City gesehen habe! Die Leute sahen mal endlich nicht mehr alle gleich aus!! Mal ganz normale Leute und sogar Wollpullis! Ich wär am liebsten dageblieben, so schön war es! Madison liegt an einem riesen See, an dessen Ufer man sogar auf der Promenade sitzen kann und Bier trinken darf!!

 

 

4.10.06 05:39





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