Lebenszeichen aus Iowa

 

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Hallo ihr Lieben!

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und ein paar schöne Tage mit der Familie!!

Baltimore ist total schön und der schönste Ersatz für ein Weihnachten zu Hause! Jack und Melissa sind super lieb und herzlich! Zwar hatten wir anfangs eher Spätsommerfeeling mit Lagerfeuer, Stockbrot und Trommeln ( und Pois ) Da das Haus direkt am Fluß liegt, saßen wir gemütlich am Fluß, in dem sich das Feuer gespiegelt hat. Später sind wir sogar mit den Kajaks auf den Fluß hinaus gefahren und konnten von der Ferne das Feuer flackern sehen und die Trommeln hören.

Die Tage danach waren wir bei Familie und Freunden eingeladen, bei denen wir schon so reichlich beschenkt wurden, das ist echt unglaublich! Wir wurden von allen so herzlich aufgenommen, dass man sich richtig wohl fühlt und das weihnachtliche Heimweh nach der Familie nicht ganz so schlimm wird.

24.12.06 16:48


So, die Uni haben wir jetzt komplett überstanden! Nach Las Vegas ging schon die traurige Abschiedsphase los. Erst mal hatten wir alle noch gut Stress mit der Uni, aber die ist ja jetzt auch vorbei. Für mich gibts jetzt nur noch Pack-, Umzugs- und Verabschiedungsstress       Übermorgen gehts ab nach Baltimore und für Silvester nach New York     

Zum Glück bin ich schon was aufgeregt, so dass das mit dem Verabschieden nicht ganz so schlimm wird - hoffe ich. Bisher lassen sich die Leute so liebe Sachen einfallen, das machts einem echt nicht leicht!!

Ganz viele liebe Grüße über den großen Teich! 

17.12.06 19:03


Soo meine Lieben! Nach ganz langer Pause schreib ich mal endlich wieder.

Eben sind wir frisch von der Straße abgebogen, nachdem wir da 3666 Meilen zurückgelegt haben. Nachdem wir letzte Woche vor "Den Vöglen" fliehen mussten, die scharenweise, schwarz in den Bäumen hockten und vor deren feuchten Attacken wir unter Vordächer flüchten mussten, sind wir ab in den Süden... Durch 10 Staaten, wilde Landschaften und verrückte Städte ging die Reise. Durch Nebraska nach Colorado, wo wir rauf auf die schneebedeckten Berge und zugefrorenen Seen gekraxelt sind. Da waren wir auch noch im großen Trupp - ironischerweise ein Trupp von Deutschen, einem Österreicher und Japanern auf Amerikareise. Neben schneebedeckten Bergen boten sich aber auch noch atemberaubende Ausblicke und viel Wild in freier "Wild"-bahn.

Nach Colorado gings dann nur noch zu viert weiter: Tick, Trick und Track und Onkel Donald in durch die wilden Rockies. Merkwürdig, wie schnell sich in so kurzer Zeit eine Landschaft ändern kann, von schneebedeckten Bergen, durch wilde Schluchten zur Steinwüste.

Der krasse Gegensatz war dann Las Vegas - ein einziger, riesiger Vergnügungspark. Dort haben wir dann Paris, Rom, Äqypten, die Schatzinsel, das Schloss Excalibur und New York besucht .

Naja, teilweise wars nur reduziert auf den Eifelturm, oder auf Sphinx und Pyramide, aber da soll noch mal einer sagen die Amerikaner hätten keine Kultur

Den Grand Canyon konnten wir leider nur im Sonnenuntergang genießen, für einen Abstieg hätten wir dann doch einen extra Tag gebraucht.

Der letzte Besuch galt dann Santa Fe, eine wirklich gemütliche Stadt, die wir leider nur am Feiertag genießen konnten.Wegen Thanksgiving hatten leider die meisten Geschäfte geschlossen, aber es saßen genug Leute gemütlich faul in der Sonne herum und es gab sogar eine lange Reihe an Händlern, die Schmuck verkauften, den sie vor sich auf dem Boden ausgebreitet hatten.Von dem Pueblo, durch das wir nachher gefahren sind habe ich keine Fotos, weil das Fotografieren verboten war. Bis dahin dachti ich immer, dass alle Pueblos Felsenpueblos seien, aber da wurd ich dann eines Besseren belehrt.. Es war ein so winziges Dorf mit den typischen Lehmhäusern, dass man das Gefühl hatte, beim Durchfahren unangenehm aufzufallen.

Von da aus gings dann noch viele Meilen und Stunden durch Texas und Oklahoma wieder zurück in die Maiblume am Iowa Fluss, wo ein Einzelbett und die Arbeit wartet

25.11.06 06:40


So, nach längerer Pause kommt jetzt der Eintrag für vorletztes Wochenende. Seitdem war ich leider kaum mal für etwas länger in Ruhe zu Hause, da musste der Eintrag was warten..

Vorletztes Wochenende hatte ich die Gelegenheit mit Andi, dem Österreicher, Rose, seiner Freundin und ihrem Vater nach Wisconsin zu fahren. Auf diese Zusammenstellung war ich eigentlich nicht eingestellt, habs erst erfahren als wir losfahren wollten. Im Endeffekt wars aber ein super Wochenende, auch wenn ich es am Anfang noch komisch fand. Wir haben in einem super Hotel übernachtet mit einer kleinen Pool-Landschaft im Unterwasser-Style.

Am Samstag waren wir dann Spazieren. Andi und ich wollten eigentlich soo gerne wandern gehen, aber da versteht wohl jeder was anderes drunter.. Jedenfalls hatten wir das große Glück uns zu verlaufen, so dass es wenigstens ein sehr abenteuerlicher Spaziergang war. Wie Rose so gut zusammengefasst hat: Zuerst sind wir einem Weg gefolgt, haben den Weg verloren, dann sind wir einen Pfad gefolgt, haben den Pfad verloren, sind einem Zaun gefolgt, haben den Zaun verloren.... So sind wir dann etwas querfeldein durch den Wald geirrt, bis wir endlich, naß bis auf die Haut, wieder ein Feld entdeckt haben und feststellen mussten, dass wir fast da aus den Wald kamen, wo wir vorher unsere "Abkürzung" begonnen hatten. Manchmal sollte man sich doch lieber auf den eigenen Orientierungssinn verlassen - in dem Fall aber nicht, sonst wärs nur ein träger Spaziergang von einer halben Stunde geworden!

Hier seht ihr die riesigsten Champignons die ich jeh gesehen habe! In Amerika fällt wohl irgendwie alles etwas größer aus, von Insekten, zu Pflanzen und Gebäuden und Essen.......

 

Samstag und Sonntag Abend waren wir in einem superschönen Open-Air-Theater, was mitten im Wald liegt und wie ein antikes Amphitheater in den Hang gebaut ist. So hatte ich noch was mehr Kultur mit Shakespeare!

 

Sonntag morgen ging es zu einem kleinen Haus irgendwo in der Pampas, was ein wares Schmuckstück war! Es lebt keiner darin, aber 2 alte Damen, die immer nach Asien reisen haben es vollgestellt mit allen möglichen Schmuckstücken, Möbeln, Gebrauchsgegenständen und Kleidern, die sie von ihren Reisen mitgebracht haben. Es ist wie ein kleines Museum (4 Stockwerke voll), nur dass man alles kaufen kann.

Danach gings nach Madison, der Hauptstadt von Wisconsin. Diese Stadt hat zwar noch immer Kleinstadtcharakter, hat aber mein Bild von Amerika total relativiert! Kein Wunder, wo es die erste Stadt ist, die ich nach Iowa City gesehen habe! Die Leute sahen mal endlich nicht mehr alle gleich aus!! Mal ganz normale Leute und sogar Wollpullis! Ich wär am liebsten dageblieben, so schön war es! Madison liegt an einem riesen See, an dessen Ufer man sogar auf der Promenade sitzen kann und Bier trinken darf!!

 

 

4.10.06 05:39


Dieses Wochenende musste der Hausaufgabenberg mal wieder unter der kulturellen Fortbildung leiden

Freitag gings ins Studio13, ein Schwulenclub der Freitags eine Transvestitenshow hat, die schon ein wenig Kultstatus hat. Da tanzen dann dralle "Frauen" und machen eine Art Playbackshow. An dem Abend haben wir in Tetsuyas Geburtstag reingefeiert.

Gestern gings dann erst mal zum Tailgating, dem großen Sauf-Sport Ereignis, wo alle Amerikaner die Ausnahme ausnutzen, dass sie mal in der Öffentlichkeit trinken können. Tailgate ist wohl die Heckklappe vom Auto. Das ganze heißt deswegen Tailgating, weil sie hinten aufm Auto sitzen, trinken und grillen. Fürs Tailgating trifft man sich schon um 7 Uhr, das Spiel ist dann so um 11 oder so und danach gehts weiter mit after-game-parties. Rund um das Stadion herum sind in jedem Vorgarten und Grünstreifen Autos geparkt (Profit für die Anwohner *g*) und alle sitzen da und feiern.



Das sitzen wir vorm Stadion - wie man sieht stolz eingekleidet in Hawkeye T-Shirts - und gucken von außen das Spiel auf der Leinwand, das Stadion nach Spielende und ein Paradebeispiel für Tailgating

 

Gestern Abend gings dann auf die nächste Geburtstagsparty: eine Hausparty mit 3 Bands!! Das war fantastisch! Vor allem konnten wir so John's Band sehen, bei der Ashley spontan als Sängerin eingesprungen ist. So seht ihr auch 2 unserer Dortmund-Amis


17.9.06 20:20


Jetzt muss ich euch unseren Arbeitplatz für die Sonntagnachmittage zeigen! Da wir immer viel Hausaufgaben für den Zeichenkurs haben, nämlich Leute und Köpfe usw. zeichnen, besetzen wir immer das House of Aromas, das beste Café Iowa Citys! Hier kann jeder herkommen und in Wohnzimmeratmosphäre vor sich hin arbeiten. Die Leute hier trinken entweder einfach nur nen Kaffee, lesen für die Uni oder arbeiten an ihren Hausaufgaben. Und wir beobachten sie alle und zeichnen... oder wenn sie zu sehr zappeln müssen wir halt selber hinhalten - das heißt eine abwechselnde Kaffee- oder Chaiteepause für jeden

Melli und Marnie fleißig bei der Arbeit

Achja, ihr dürft auch gerne kommentieren, damit ich weiß, dass ihr das alles überhaupt zu sehen bekommt! Sonst weiß ich nie wer überhaupt mal gucken kommt...

11.9.06 06:42


Diesen Monat haben wir reichlich Geburtstage zu feiern! Dieses Wochenende gings los mit 2 Geburtstagsfeiern für Melli - einmal reinfeiern und einmal rausfeiern! Reingefeiert wurde in der Old Capitol Brewery, mit pitcher- (Kannen-) weise Hausbier.

Vom Reinfeiern gibts schon mal Bilder auf Mellis Seite, die ich euch natürlich nicht vorenthalten will: http://myblog.de/neuesvonmir

Die Geburtstagsfeier am Samstag hat Corey, mein heldenhafter Global-Buddy ermöglicht, der gleich angeboten hat bei ihm zu feiern. Hier der beste Global-Buddy der Welt!


...und der Beweis für die um sich greifende Tacco-Sucht, sobald erst einmal die Tüte geöffnet wurde. Fatal, diese Vielfalt an Tacco-Chips und Salsasaucen!

 

11.9.06 06:00


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